Hallo,
Aus moralischen Gründen werde ich definitiv nicht zur Bundeswehr gehen. Jedoch bin ich durchaus an einem Zivildienst interessiert.
Im Schreiben der Bundeswehr steht, dass ich meine Zeit dort aufplitten kann, dass heißt, dass ich 6 Monate Dienst leiste, dann sofort zum Wintersemester anfangen kann zu studieren und irgendwann meine restlichen 3 Monate anhänge.
Meine erste Frage lautet nun: Ist das selbe auch mit dem Zivildienst möglich? Kann ich also den Zivildienst nach meinem Abitur anfangen und dennoch rechtzeitig zum Wintersemester studieren?
Eine zusätzliche Frage habe ich auch noch: Sollte es nicht klappen, Zivildienst 6+3 Monate zu leisten, dann bedeutet es für mich, dass ich nicht zum gleichen Zeitpunkt anfangen kann zu studieren wie meine Altersgenossen.
Da ich dies für eine unverschämte Ungerechtigkeit seitens Staat halte, erwäge ich in diesem Fall, mich ausmustern, zu lassen.
Ich habe mir mehrere Möglichkeiten durch den Kopf gehen lassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass Kiffen der "sicherste" Weg dazu ist. Ein Problem sehe ich darin jedoch: Nach meinem Abi will ich auf Lehramt studieren, also Lehrer werden und damit hoffentlich irgendwann verbeamtet werden. Jedoch fürchte ich in diesem Fall, dass bei meiner Verbeamtung in meine Akten bei der Bundeswehr eingesehen werden könnte und ich damit sofort das Stigma "Kiffer" bekäme, welches mir dann eventuell Probleme bereiten könnte. Ist sowas wahrscheinlich? Bzw. wer hat Zugriff auf die Daten bei der Bundeswehr und wie lange werden sie gespeichert.
Eine letzte allgemeine Frage tut sich mir noch auf: Wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass ich, selbst wenn ich nicht ausgemustert werde, überhaupt eingezogen werde, wenn ich bei der Bundeswehr vorher angebe, dass ich studieren möchte?
Ich bitte alle Personen, die sich mit der Thematik auskennen, mir bei meinen Fragen zu helfen.
Grüße,
Andreas