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Tauglichkeit bei Geschlechtsumwandlung

(1 Beitrag)
  • Gestartet vor 1 Jahr durch YetiYeti
  1. YetiYeti
    Member

    Wurde kürzlich mit der ernsthaften Frage nach der Tauglichkeit nach Geschlechtsumwandlungen, aber fehlender rechtlicher Geschlechtskorrektur konfrontiert. Die Antwort von Trans-Selbsthilfegruppen: Och, um sowas brauch man sich da keine Gedanken zu machen, da fliegt man grade mal kurzerhand raus. So einfach scheint es anhand von seriöseren Quellen allerdings doch nicht zu sein.

    Gut, für die Wehrpflicht selbst ist ausschließlich der Geschlechtseintrag in der Geburtsurkunde ausschlaggebend. Selbst nach vollständiger Operation ist man solange dieser nicht korrigiert ist somit im Grunde weiterhin voll und ganz wehrpflichtig woran die von den meißten schon vorher durchgeführte Namensänderung (Zumindest in Deutschland besteht die Möglichkeit in solchen Fällen auch ohne Änderung des Geschlechts einen sogenannten "gegengeschlechtlichen Namen" anzunehmen) ja definitiv auch nichts ändert, es sei denn die Software der entsprechenden Meldeämter ist zu dumm solche Fälle zu erkennen.

    Medizinisch bestehen nun mehrere Möglichkeiten, vom lediglichen verkleiden über die Einnahme von Hormonen über die Hodenamputation bis hin zur vollständigen Umoperation wozu auch noch die Stimme umoperiert werden kann. Zusätzlich können auch die Bartbehaarung oder auch die Kopfhaare entfernt werden zumal es ohne Perücke in der Regel eh nicht geht.

    An dieser Stelle ist der Willkür der Bundeswehr wohl keinerlei Grenze gesetzt. Von einer sofortigen Ausmusterung bis hin zu "Sie sind ein Mann und haben die Verkleiderei daher auf die Freizeit zu beschränken und sind somit voll und ganz T1 ist da wohl alles drinn wobei die Tendenz derzeit aufgrunddessen daß nicht jeder gebraucht wird wohl aber eher in Richtung schlechter Tauglichkeitsgrade/Ausmusterung geht?

    Zu mir selber: Musterung mit dem Argument daß Frauen dies auch nicht brauchen hartnäckig verweigert, die Anforderung des Anti-Wehrdienst-Reportes welcher in dieser Zeit noch in Zeitungen anonciert wurde nach Erhalt einer Vorinformation mit dem Argument daß Frauen keinen derartigen Report brauchen allerdings ebenfalls. Nach harten Anlegungen wegen vermuteter Schizophrenie in Abwesenheit ausgemustert, sollte jedoch persönlich zur Ausmusterung erscheinen; zumindest wurde dies mir von meinen Eltern da ich selbst jede Post verweigert habe mehrfach gesagt. Wurde dann zur Zwangsausmusterung gebracht wobei die Bullen allerdings eine Behandlungsweise an den Tag gelegt haben die man selbst bei einem Massenmörder sicherlich nicht hätte anwenden dürfen, einschließlich sexueller Fragen.

    Die Folge: Ein immer größer werdender psychischer Problemenkomplex durch die Zwangsausmusterung die ich psychisch eben nicht verkraften konnte - eben deshalb nicht weil keine einzige Frau dort vorgeführt worden ist.

    Dies hat sich lange später dann als Transsexualität erwiesen. Inzwischen ist die Sache zwar abgeschlossen (Bisher allerdings auch ohne jede Änderung, auch keine Namensänderung), der psychische Problemkomplex konnte dadurch allerdings kaum beeinflusst werden. Das Gefühl der Menschenrechtsaberkennung ist eher noch gestiegen.

    Hinter dem Wunsch garkeinen Dienst leisten zu müssen könnte meiner Einstufung nach durchaus auch noch bei anderen Leuten Transsexualität stehen. Besonders Transsexuelle trifft die Wehrpflicht, insbesondere dann wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch garnichts davon wissen besonders hart.

    Geschrieben vor 1 Jahr #

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